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Die Hausmaus (Mus musculus)

Die Hausmaus ist die Mausart, die in Deutschland am häufigsten in Gebäuden angetroffen wird. Dieser Überblick fasst gesicherte Merkmale, Verhalten und Lebensweise zusammen.

Inhalt
Hausmaus an einer weißen Fußleiste auf hellem Holzboden

Auf einen Blick

Wissenschaftlicher Name
Mus musculus
Körperlänge (ohne Schwanz)
etwa 7–10,5 cm
Gewicht (ausgewachsen)
etwa 18–40 g
Färbung
häufig grau oder bräunlich
Aktivität
vor allem in dunkleren Zeiträumen
Ernährung
Allesfresser, Körner und Samen attraktiv

Merkmale der Hausmaus

Die Hausmaus erreicht eine Körperlänge von etwa 7 bis 10,5 Zentimetern ohne Schwanz. Das Gewicht ausgewachsener Tiere liegt etwa zwischen 18 und 40 Gramm. Auffällig sind die spitze Schnauze, die verhältnismäßig großen Ohren und der lange, nur spärlich behaarte Schwanz. Die Färbung ist häufig grau oder bräunlich.

Einzelne Merkmale allein reichen für eine sichere Artbestimmung meist nicht aus. Erst das Gesamtbild aus Größe, Proportionen, Ohren, Augen, Schwanzlänge und Fundort erlaubt eine belastbare Einordnung.

Verhalten und Aktivität

Hausmäuse sind vor allem in dunkleren Zeiträumen aktiv. Sie klettern und springen gut und bewegen sich bevorzugt entlang von Wänden und geschützten Strukturen. Nester werden häufig in der Nähe von Nahrung und Schutz angelegt.

Ernährung

Hausmäuse sind Allesfresser. Körner und Samen können attraktive Nahrungsquellen sein. Ebenso können Lebensmittel, Tierfutter, Essensreste und Abfälle in Gebäuden als Nahrungsgrundlage dienen.

Vermehrung

Unter günstigen Bedingungen im Gebäudeinneren kann die Vermehrung rasch verlaufen. In beheizten Gebäuden ist eine Fortpflanzung auch während der Wintermonate möglich. Deshalb kann sich eine zunächst geringe Aktivität innerhalb kurzer Zeit ausweiten.

Warum Mäuse in Gebäude gelangen

Vier Gründe sind für das Eindringen in Gebäude besonders relevant:

  • Nahrung: Lebensmittel, Tierfutter, Körner, Essensreste und Abfälle.
  • Wasser: zugängliche Feuchtigkeits- und Wasserquellen.
  • Schutz und Wärme: Keller, Dachboden, Zwischenwände, Lagerräume, Kartons sowie wenig gestörte Bereiche.
  • Zugangsmöglichkeiten: Spalten, Öffnungen rund um Leitungen, beschädigte Gebäudebereiche, Türen und Durchführungen.

Nicht jede Maus ist eine Hausmaus

Neben der Hausmaus können in und an Gebäuden weitere mausähnliche Arten auftreten, beispielsweise Waldmaus, Brandmaus, Rötelmaus, Feldmaus sowie Spitzmäuse. Diese Arten können einen unterschiedlichen rechtlichen Schutzstatus haben.

Hausmaus, Waldmaus, Wühlmaus und Spitzmaus nebeneinander im Vergleich

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Fachlich geprüft: 18.08.2026

Fachliche Quellen

  1. Julius Kühn-Institut: Informationen zu Nagetieren – Hausmaus (Mus musculus) (zuletzt geprüft: 27.08.2026) – https://www.julius-kuehn.de/
  2. Umweltbundesamt: Mäuse- und Rattengift sicher und wirksam anwenden (zuletzt geprüft: 27.08.2026) – https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/maeuse-rattengift-sicher-wirksam-anwenden
  3. Umweltbundesamt: Welche Nagetiere dürfen bekämpft werden? (zuletzt geprüft: 27.08.2026) – https://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/welche-nagetiere-duerfen-bekaempft-werden
  4. Bundesministerium der Justiz: Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV), Anlage 1 (zuletzt geprüft: 27.08.2026) – https://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/anlage_1.html